12.09.2008: Seattle - Wünderlich

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Freitag, 12.9.2008: Seattle
Da wir für heute Karten für eine Future-of-Flight-Tour bei Boeing haben, stehen wir früh auf und fahren nach Norden in Richtung Everett. Hier liegt noch alles im Nebel aber der Tag verspricht ähnlich schön wie der gestrige zu werden. Als wir die ersten Werkshallen von Boeing erreichen, sehen wir davor streikende Arbeiter. - Das wird doch keine Auswirkungen auf die Werksführungen haben? - Ach nein, sicher nicht…

Wir sind etwa 45 Minuten bevor unsere Führung starten soll im Besucherzentrum, empfohlen sind 30 bis 45 Minuten. Außer uns ist kaum jemand da. Wir schauen uns die sehr interessante Ausstellung in der Galerie an und stöbern ein wenig im Souvenir-Shop.


Ausstellungs-Galerie bei Boeing

Als die Tour dann starten soll, erfahren wir, dass wegen des Streiks die Werkshallen nicht betreten werden können. Wir erhalten unser Geld zurück und eine abgespeckte Version der Tour: Nach einem kurzen Film fahren wir mit dem Bus über das Flugfeld, wo die fertigen Flugzeuge darauf warten getestet oder ausgeliefert zu werden. Die Führerin ist sehr nett und fängt sofort an, vom Deutschen Museum zu schwärmen, als sie hört, dass wir aus München kommen. Wer will, erhält die Gelegenheit, das Flight Heritage Museum zu ermäßigtem Eintritt zu besichtigen. Wir entscheiden uns aber dagegen und wollen die Zeit lieber in Seattles Innenstadt nutzen.

Wir fahren also wieder zurück zum Hotel und beschließen, nun den zweiten Teil unseres Space Needle Tickets zu nutzen. Heute ist hier viel mehr los, als gestern und die Aussicht ist auch nicht ganz so gut, da ringsherum Dunst aufzieht. Wir nehmen uns diesmal allerdings Zeit, die Ausstellung im Inneren über die Space Needle und die Weltausstellung 1962 anzuschauen.


Blick von der Space Needle über den Pudget Sound

Wieder unten angelangt, nehmen wir die Monorail nach Downtown. Dort fahren wir mit dem Bus weiter zum Columbia Center, dem höchsten Wolkenkratzer der Stadt. Im 73. Stock dieses 76 Stockwerke hohen Gebäudes gibt es eine halboffizielle Aussichtsplattform. Wir müssen uns erst am Informationsschalter in der Lobby erkundigen um den Weg nach oben zu finden. Die komplizierte Fahrt mit zwei verschiedenen Aufzügen lohnt sich aber: Der Ausblick ist fantastisch! Die Space Needle im Norden wirkt von hier aus plötzlich winzig klein.


Blick vom Columbia Center nach Norden


Blick vom Columbia Center nach Südosten

Wir nehmen den Bus zurück zur Pike Street und laufen am Pikes Market vorbei zum Seattle Aquarium. Dessen Schwerpunkt sind vor allem die einheimischen Gewässer. So gibt es hier spezielle Pudget Sound Becken, eine Unterwasserkuppel, um die herum einheimische Fische schwimmen, ein riesiges Aquarium mit Namen Window to Washington's Waters und Tide Pools bei denen das Berühren der Tiere ausdrücklich erlaubt ist.


Im Seattle Aquarium


Tide-Pools im Seattle Aquarium

Daneben gibt es natürlich auch die üblichen Korallenriff-Fische und eine Abteilung speziell zu Kuriositäten wie Seepferdchen. Eindrucksvoll ist auch der Riesen-Oktopus, der sehr aktiv durch eine Röhre zwischen zwei Becken hin und her schwimmt.


Riesen-Oktopus im Seattle Aquarium

Absolutes Highlight des Aquariums ist jedoch die Meeressäuger-Abteilung. Wir kommen gerade rechtzeitig zur Fütterung der Seeotter und können zusehen, wie diese niedlichen Tiere sich um ihr Futter balgen. Außer diesen gibt es hier auch noch verschiedene Robben und einen Flussotter. Letzterer schläft allerdings gerade, zu einer kleinen Kugel zusammengerollt und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen.


Seeotter im Seattle Aquarium


Schlafender Flussotter im Seattle Aquarium

Wir bleiben im Aquarium bis dieses schließt. Danach gehen wir noch ein bisschen einkaufen und essen dann im gleichen Food Court wie gestern zu Abend. (Die Entscheidung ist nicht wirklich einfacher geworden…)


Rückseite des Pikes Market

Mit der Monorail fahren wir zurück und schlendern noch ein wenig über das ehemalige Weltausstellungsgelände. Im Central House erstehen wir eine Portion sehr leckeres Fudge. Wir setzen uns an die International Fountain um dieses zu verzehren. Der Brunnen tanzt, ähnlich dem Bellagio-Brunnen in Las Vegas, zu wechselnder Musik. Anders als dieser ist er aber direkt zugänglich, so dass sich viele Kinder und Jugendliche einen Spaß daraus machen, mit den scheinbar willkürlichen Wasserstrahlen zu spielen.


International Fountain mit Space Needle

Wir schauen diesem Schauspiel längere Zeit zu, ein wenig wehmütig, dass dies schon der letzte Abend unserer Reise ist. Dann kehren wir ins Hotel zurück um unsere Koffer für morgen zu packen.


Spiegelung der Space Needle im Experience Music Project

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